Die Pfunde purzeln lassen: Gemüsesaft Diät

Jetzt ist ein recht neuer Diättrend auf dem Weg. Das Abnehmen kannst Du jetzt mit frisch gepressten Säften starten und das ist erfolgreicher, als manch einer denken mag! Dieser Trend besteht hauptsächlich aus dem Entsaften von Obst und Gemüse und die Säfte kannst Du als Ersatz für eine Mahlzeit oder als Ergänzung zu Dir nehmen. Frisch gepresste Säfte enthalten eine Vielfalt an Vorteilen, die für Deine Gesundheit gut und dem Allgemeinzustand förderlich sind.

Gemüsesaftdiät

Aus nahezu jedem Gemüse lässt sich ein Saft herstellen.

Das schließt die Gewichtsabnahme ein und Du nimmst erhöht Vitamine und Mineralien mit den Säften auf. Mit frisch gepressten Säften wird das Abnehmen einfacher und ist nebenher noch lecker. Somit kannst Du mehr Obst und Gemüse in Deine Ernährung einbauen.

Gut geeignet für Menschen, die kaum Obst und Gemüse zu sich nehmen oder keine Zeit haben, dieses täglich zuzubereiten. Eine Diät mit frisch gepressten Säften, und gleichzeitiger körperlicher Aktivität, kann zu einer beträchtlichen Gewichtsabnahme führen.

Die besten Vitalstoffbomben sind herbei grüne Säfte, also Säfte aus Gemüse. Diese sind hoch konzentriert, leicht verträglich und eignen sich prima zum Abnehmen und Entgiften. Dein Körper wird schnell und problemlos mit Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen und Enzymen versorgt.​

 Dabei wird nicht alles einfach in den Mixer geworfen, sondern das Obst und Gemüse wird einfach und schonend entsaftet. Zusammen mit reichlich Pflanzengrün erhältst Du einen flüssigen, grünen Gemüsesaft.

Wie grüne Säfte funktionieren

Den Saft aus Gemüse erhältst Du durch entsaften mit einem Entsafter. Bekannte Geräte zum Entsaften sind beispielsweise der Kuvings Silent Juicer oder der Green Star Elite Entsafter. Mit diesen beiden Modellen werden die festen Bestandteile von den flüssigen getrennt. Aus den Geräten kommen auf der einen Seite der Saft heraus und auf der anderen Seite der „Trester“, das sind die festen Bestandteile der Pflanzen oder eben der „Abfall“. Im Gegensatz zu grünen Smoothies werden die gesamten Früchte oder Pflanzen in einem Behälter zerkleinert.

Ratschlag:

Werfe den Trester nicht weg! Diesen kannst Du, wenn Du magst, als Ausgangsmasse zum Beispiel für Rohkost Cracker verwenden. Dazu mischt Du dem Trester Leinsamen, Sesam und/oder Sonnenblumenkerne bei. Die Masse dünn auf einem Backblech ausstreichen und bei 45 Grad im Ofen trocknen lassen.

Warum solltest Du Gemüsesäfte trinken?

1. Gemüsesäfte enthalten sehr wenig Kalorien

Ein großer Teil an Eiweiß, langkettige Kohlenhydrate, wie Stärke, Fette und Ballaststoffe verbleiben im Trester. Du erhältst nur den reinen Pflanzensaft, indem Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe enthalten sind.

2. Grüne Säfte geben Dir den Kick an Energie

Der enthaltene Einfachzucker, wie Frucht- und Traubenzucker, gelangt schneller in Dein Blut. Dadurch steigt Dein Blutzuckerspiegel sehr schnell an und Dein Körper erhält einen Energiekick. Dieser Kick kann allerdings schnell verschwinden. Dennoch wirst Du Dich nach einem halben Liter grünen Pflanzensaft nachhaltig mit Energie angereichert fühlen. Dies liegt hauptsächlich an der hohen Menge von Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen, die in dem Saft enthalten sind.

3. Grüne Säfte sind gut verträglich

Grüne Säfte sind verträglicher als grüne Smoothies und selbst als Einsteiger kannst Du kaum etwas falsch machen. Du kannst beispielsweise Wurzelgemüse, wie Karotten, Rote Bete, usw., zusammen mit Früchten entsaften und es kommt dennoch nicht zu Problemen mit der Verdauung.

Du hast Deinen Körper mit großen Mengen an Ballaststoffe durch grüne Smoothies überfordert? Dann sind Gemüsesäfte ebenfalls ein sehr guter Einstieg.

Grüne Säfte - Nachteile

  • Gemüsesäfte lassen den Blutzucker schneller ansteigen, denn im Saft sind keine Ballaststoffe enthalten.
  • Grüne Säfte sind nicht lange haltbar und oxidieren recht schnell. Daher solltest Du die Säfte nach dem Entsaften sofort trinken. Im
      Kühlschrank kann der Saft lediglich ein paar Stunden aufbewahrt werden.
  • Grüne Säfte sättigen weniger und Hunger stellt sich schnell wieder ein.
  • Ein Teil der Mineralstoffe und Vitamine verbleibt im Trester. (Abfall)

Gemüsesäfte oder Smoothies - was ist der Unterschied?

Säfte und Smoothies in Grün sind derzeit der große Renner und dennoch komplett unterschiedlich. Bei Smoothies werden ganze Früchte und Gemüsesorten in einem Standmixer püriert. Für grüne Säfte werden Obst und Gemüse entsaftet. Eine gute Abwechslung für Dich, wenn Du ein paar Kilos loswerden möchtest.

Nebenbei eine einfache Lösung, durch Obst und Gemüse viele Vitamine und Nährstoffe aufzunehmen. In fester Form nimmst Du im Laufe des Tages sicherlich nicht so viel an Obst und Gemüse zu Dir. Dein Magen wird sich nach einem Getränk voll anfühlen und nebenbei gut gereinigt. Dennoch gibt es bei grünen Smoothies gegenüber grüner Säfte einige Unterschiede.

Worin besteht der Unterschied?

Mit einem grünen Smoothie kannst Du eine Mahlzeit ersetzen und er liefert Dir hauptsächlich Nähr- und Vitalstoffe. Ein grüner Smoothie kann als eine Mahlzeit ebenfalls sättigen. Dein Körper wird durch Faser- und Ballaststoffe gesättigt und nährt Deine Zellen. Damit regeneriert und erneuert sich Deine Haut, Knochen, Muskeln und Blutkörperchen. Mikronährstoffe sind ebenso für die Bildung von Sekreten und Botenstoffen wichtig.

Dem Gemüsesaft fehlen weitgehend die Faser- und Ballaststoffe, denn dem Obst werden diese Stoffe beim Entsaften entzogen. Grüner Saft sättigt oder nährt Dich also nicht wie ein pürierter grüner Smoothie, hat aber dennoch sehr viele Vorteile bei einer Gemüsesaft Diät.

Sind grüne Smoothies Dickmacher?

Dem Smoothie wird nachgesagt, dass er ein gefürchteter Dickmacher sei. Diese Angst ist allerdings unbegründet. Denn im grünen Blattgemüse sind so gut wie keine Kalorien. Willst Du dennoch auf zu viele Kalorien verzichten, solltest Du beim Mischen Obst mit hohem Kaloriengehalt weglassen. Das gilt hauptsächlich für Bananen, die viel Fruchtzucker und damit reichlich Kalorien enthalten und nebenbei die Verdauung beeinträchtigen.

Gemüsesaft anstatt Obstsaft?

Gemüsesäfte sind nicht so süß wie Säfte aus Obst und daher eher unbeliebt. Genau das allerdings ist ein großer Vorteil: Gemüsesaft enthält kaum Zucker und ein Glas sättigt Dich mehr als ein Saft aus Obst.

Zudem sind in Gemüsesäfte kaum Kalorien enthalten. Ein großes Glas Tomatensaft (400 ml) sind knappe 70 kcal. Ein guter Sattmacher und idealer Snack am Nachmittag.

Wenig Kalorien und viele Ballaststoffe in Gemüsesäfte in einem 0,2l Glas:

  1. Tomatensaft: 38 kcal, Ballaststoffe 2 Gramm
  2. Karottensaft: 79 kcal, Ballaststoffe 2 Gramm. Du solltest nicht zu viel Zucker oder Honig zugeben.
  3. Saft aus Rote Bete: 72 kcal, Ballaststoffe 0,2 Gramm. Schmeckt er Dir nicht pur, dann mische mit Karottensaft oder etwas Orangensaft.
  4. Gemüsesaft: 36 kcal, Ballaststoffe 2 Gramm
  5. Sauerkrautsaft: 24 kcal, Ballaststoffe 0,4 Gramm
Gemüsesaftdiät

Die Vorteile von Gemüsesäften: sie haben ausgesprochen wenig Kalorien!

Der Entsafter für die Gemüsesaft Diät

Die Wichtigste beim Entsaften ist natürlich der Entsafter: Eine schlechte Qualität des Entsafters lässt viel mehr wertvolle Ballaststoffe als "Abfall" im Trester landen. Die wertvollen sekundären Pflanzenstoffe kannst Du also nicht nutzen, aus dem Grund solltest Du auf jeden Fall einen qualitativ hochwertigen Entsafter kaufen.

Hat Dein Gemüse bereits den Entsafter kennengelernt?

Mit dieser Bekanntschaft könntest Du Deine Einstellung zu Gemüse komplett ändern. Denn Gemüse in Form von Saft zu verzehren ist viel einfacher, wirkungsvoller und schmeckt besser. Mischt Du diese Säfte mit anderen Früchten oder Gemüse sogar noch viel schmackhafter.

Beim schonenden Entsaften bleibt ein großer Teil der oben genannten Vorzüge enthalten. Stellst Du die Säfte schonend her, beispielsweise mit einem Slow Juicer bleiben Dir fast alle Vitalstoffe aus den Gemüsen im frischen Saft erhalten. Nur die Ballaststoffe verabschieden sich.

Dadurch kannst Du den Saft viel leichter verdauen und es wird Deinen Körper entlastet. Dieser kann die Energie besser für andere Aktivitäten nutzen, anstatt für die Verdauung von faserreichem Gemüse. Daher ist eine Gemüsesaft Diät für Menschen, die gerne ein paar Kilos abnehmen möchten, auch gesundheitsfördernd.

Panasonic MJ-L500SXE Slow Juicer
  • Gesund: Schonendes Entsaften dank geringer Drehzahl, wodurch weniger Wärme erzeugt wird und somit lebenswichtige Vitamine und Mineralstoffe erhalten bleiben
  • Leise Geringe Umdrehungszahl erzeugt wenig Motorgeräusche, hohe Saftausbeute dank Press-Schnecke edelstahlverstärkt
  • Aufsatz für tiefgefrorene Früchte zur Herstellung von eisgekühlten Getränken
  • Zubehör: 980ml Saftbehälter mit Tropf-Stopp, Tresterbehälter mit großem Fassungsvermögen (1,3L)
  • diverse Rezeptvorschläge, Material: Kunststoff

Letzte Aktualisierung am 20.11.2017 um 12:51 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Schonende Entsaftung – wie geht das?

Für die schonende Entsaftung benötigst Du das richtige Gerät. Du solltest einen Entsafter wählen, der möglichst langsam und mit kleiner Umdrehungszahl arbeitet, wie zum Beispiel ein Slow Juicer.

Denn dadurch gelangt wenig Sauerstoff in den Saft, das verringert die Oxidation und den Verlust von Vitalstoffen. Beim Oxidieren verfärbt sich der Saft, dagegen hat ein schonend gepresster fertiger Saft eine schönere Farbe und schmeckt natürlich viel besser.

Vorziehen solltest Du auf jeden Fall den Slowjuicer gegenüber den Zentrifugal Entsafter. Denn Zentrifugal Entsafter arbeiten mit Pressschnecken, die sich entweder horizontal oder vertikal im Entsafter befinden, und drehen sich ständig und langsam. Dabei werden Früchte, Gemüse, Blätter oder Gräser zum Entsaften an der Schnecke entlang transportiert und ausgepresst.

Bei modernen Saftpressen kommt die Umdrehungszahl auf 49 bis 110 pro Minute. Mit diesem Verfahren erhältst Du eine hohe Ausbeute an Saft. Nebenher werden die Vitalstoffe geschont und die wichtigen Nährstoffe bleiben erhalten.

Kohl aus dem Entsafter

Dunkelgrüne Kohlsorten, also typisches Wintergemüse wie Grünkohl, besitzen reichlich Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren und sekundären Pflanzenstoffe. Während der kalten Winterzeit sollten grüne Kohlsorten nicht auf Deinem Speiseplan fehlen. Grünkohl und Co. versorgen Dich außerdem mit viel Eiweiß und Eisen und sind daher mehr zu empfehlen als tierische Produkte. Im Grünkohl zum Beispiel sind mehr Kalzium und Eisen enthalten als in Rindfleisch und es birgt für Dich keinerlei gesundheitliche Risiken.

Um die wertvollen Vitamine aufzunehmen, kannst Du den Kohl auch roh verzehren. Magst Du das nicht, entsafte den Kohl. Mische den Kohl mit mild und süß schmeckenden Früchten und entsafte diese zusammen. Du erhältst ein wohlschmeckendes Getränk und die wertvollen Nährstoffe und Energien stehen Deinem Körper direkt zur Verfügung. Beim Verzehr des rohen Kohls würde nämlich die Energie größtenteils für die Verdauung benötigt werden.

Abnehmen mit Gemüsesaft

Unzählige Diäten und Gruppen für Diäten, um Deine Probleme mit dem Gewicht in den Griff zu bekommen, gibt es auf dem Markt. Für viele Diäten sind es Säfte aus Gemüse, die sättigen, kalorienreduziert und als Zwischenmahlzeit gut geeignet ist.

Neben Obst ist Gemüse ein wertvolles, überaus gesundes Lebensmittel und nicht nur für Gemüsesaft Diäten gedacht.

Als gesundheitsbewusster Mensch weißt Du sicherlich die Vorteile zu schätzen, dass im Gemüse kaum Fett und Zucker enthalten sind. Dafür besitzt Gemüse reichlich Ballaststoffe und sorgt dafür, dass Du ausreichend gesättigt bist und Deine Leistungsfähigkeit erhöht wird.

Ballaststoffe sorgen dafür, dass Deine Darmflora gesund bleibt, sie sind für eine gute Verdauung verantwortlich und kräftigen wiederum Dein Immunsystem. Das führt im Endeffekt dazu, dass innerhalb kürzester Zeit und zeitgleich körperlicher Aktivität die Pfunde purzeln.

Abnehmen mit Smoothies: Natürlich schlank mit über 55 Smoothie- und Detox-Rezepten
  • Chantal Sandjon
  • GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH
  • Taschenbuch: 128 Seiten

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