Apfelsaft selber machen

Apfelsaft ist ein beliebtes Getränk, er schmeckt gut und ist gesünder als zum Beispiel Softdrinks. Als Erfrischung wird der Apfelsaft im Sommer gerne mit Wasser als Schorle Getränk gemischt und eine Scheibe Zitrone sorgt für extra Frische. Sogar im Winter ist der Apfelsaft häufig die Basis für einen leckeren heißen Punsch. Dieser alkoholfreie Punsch ist daher selbst für Kinder geeignet.

Apfelsaft selber machen - wie geht das?

Säfte sind gesund und erfrischen. Supermärkte und Wochenmärkte bieten eine große Auswahl an vielen verschiedenen Sorten von Säften an. Dabei bleibt der Apfelsaft an erster Stelle der Beliebtheit. Bei eigenen Obstbäumen im Garten entsteht oft das Problem, was mit der ganzen Ernte geschehen soll.

Gerade Äpfel müssen kühl und mit guter Luftfeuchtigkeit gelagert werden. Die meisten Keller in heutigen modernen Häusern sind meist zu klein und zu warm, um Obst für eine längere Zeit haltbar zu lagern. Wird eine große Apfelernte erwartet, besteht die Möglichkeit, diese Ernte zu Saft zu verarbeiten und in Flaschen zu füllen.

Dann kann zu jeder Zeit der erfrischende Saft genossen werden. Der hergestellte Apfelsaft aus dem eigenen Garten ist immer ein gesundes und schönes Mitbringsel.

Apfelsaft selber herstellen – leicht gemacht

Wenn kein eigener Entsafter zur Verfügung steht, können die Früchte in Mostereien gebracht werden. Allerdings ist der fertiggestellte Saft aus Mostereien nicht immer aus den eigenen Früchten, da üblicherweise in den Lohnmostereien anderes Obst geliefert, gesammelt und dann gemeinsam verarbeitet wird.

Apfelsaft selbst herstellen ist leicht gemacht, entweder mit eigenen Früchten, aus Supermärkten oder von einem Bauern, dann kann ausprobiert werden, wie Apfelsaft selber machen funktioniert. Hier eignen sich am besten Apfelpressen bzw. Entsafter.

Frischen Saft sofort genießen

Es sind einige Möglichkeiten vorhanden, um Apfelsaft selbst herzustellen. Am einfachsten ist, die Apfelstücke in einem elektrischen Entsafter auspressen und den Saft frisch genießen. Äpfel dafür waschen, zerkleinern und ungeschält in den Entsafter. Das Kernhaus muss nicht entfernt werden.

Ob ein Entsafter mit Zentrifuge oder ein Slow Juicer mit zwei rotierenden Walzen, beide Modelle liefern frischen Apfelsaft. Dieser Saft sollte sofort getrunken werden, da er beim Kontakt mit Luft schnell eine braune Farbe annimmt. Mit dem elektrischen Entsafter sollte deshalb kein Saft auf Vorrat ausgepresst werden.

Konservierung von Apfelsaft

Etwas aufwendiger und anstrengender ist eine andere Möglichkeit, um Apfelsaft selbst herzustellen: die manuelle Methode.

  • Äpfel gut gewaschen und abtrocknen.
  • Blüte, Stiel und Kerngehäuse herausschneiden und vierteln.
  • Geviertelte Äpfel in ein mit einem sauberen Tuch ausgelegtes Sieb fein reiben.
  • Das Sieb auf einer großen Schüssel oder auf einem Topf auflegen, um den entstehenden Saft beim Reiben aufzufangen.
  • Das gut gefüllte Tuch im Sieb zusammennehmen und kräftig auspressen.
Apfelsaft selber machen

Schmeckt natürlich gut: selbstgemachter Apfelsaft

Durch das Tuch wird verhindert, dass grobe Apfelstückchen in den Saft fallen. Der Saft wird durch das kräftige Auspressen naturtrüb aufgrund feiner Apfelbestandteile, die durch die Fasern des Tuchs mit durchgepresst werden. Sobald kein Saft mehr aus den geriebenen Äpfeln herauskommt, wird die nächste Portion auf die gleiche Weise verarbeitet.

Im Topf hat sich jetzt konzentrierter Apfelsaft angesammelt und um diesen haltbar zu machen, das Konzentrat ohne Zugabe von Zucker noch einmal kurz aufkochen. Nun den Apfelsaft kochend heiß in vorbereitete ausgekochte saubere Flaschen abfüllen und fest verschließen. Die Verschlüsse sollten ebenfalls vorher abgekocht werden.

Vorhandene Keime können somit abgetötet werden, damit der Saft nicht so schnell verdirbt. Das Tuch aus dem Sieb ebenfalls vor erneuerter Verwendung auskochen und gut ausspülen, um Reste von Waschmittel im Gewebe zu verhindern, da diese in den nächsten Apfelsaft gelangen könnten.

Das Apfelsaftkonzentrat kann vor dem Trinken mit Wasser verdünnt werden, oder nach dem Öffnen den Apfelsaft portionsweise mit Wasser aufgießen.

Verarbeitung großer Mengen

Zur Entsaftung großer Mengen Äpfel lohnt es sich, einen Dampfentsafter oder eine Obstpresse anzuschaffen. Bei der Obstpresse kann zwischen einem mechanischen oder elektrisch angetriebenen Gerät gewählt werden.

In jedem Fall muss beim Konservieren von Saft bei Früchten, Geräten und Flaschen auf peinlichste Sauberkeit geachtet werden.

Welche Möglichkeiten gibt es Apfelsaft herzustellen?

Entsaftung im Topf

Zur Entsaftung im Topf eignen nur kleine Mengen Fallobst. Die Äpfel müssen dafür gewaschen, in Stücke geschnitten, faule Stellen und Wurmlöcher herausgeschnitten werden.

Die Schale und das Kerngehäuse nicht entfernen. Die Äpfel in einen Topf geben und so viel Wasser aufgießen, dass die Äpfel nicht anbrennen.

Das Zellgewebe der Früchte wird durch die Hitze zerstört und somit läuft der gespeicherte Saft leichter heraus.

  • Weichgekochte Fruchtstücke in ein Durchschlagsieb füllen, das vorher mit einem dünnen Stofftuch oder Handtuch ausgelegt wurde.
  • Heraustropfender Saft in einem Metalleimer oder einer Porzellanschüssel auffangen.

Kunststoffgefäße sind nur zu verwenden, wenn diese hitzefest sind. Der auslaufende Saft behält so lange seine Klarheit, bis der Saft durch das Filtertuch gepresst wird. Kleine Fruchtpartikel gelangen durch das Tuch und der Saft wird dadurch etwas trüb, dafür verbleibt viel Aroma.

Ein kleiner Nachteil der Entsaftung im Topf ist, dass der Saft mit etwas Wasser verdünnt ist. Dieser Saft hält sich im Kühlschrank ohne weitere Wärmebehandlung nur wenige Tage. Zum Konservieren muss der Saft erneut aufgekocht und anschließend in saubere, luftdicht verschlossene Flaschen gefüllt werden. Allerdings gehen durch dies erneute Erhitzen weitere Vitamine und Aromastoffe verloren.

Entsaftung mit Dampf

Zum Entsaften von Früchten gilt der Dampfentsafter als spezielles Gerät. Das Gerät besteht aus einem Wassertopf, Fruchtaufsatz, Auffangbehälter für den Saft, verschließbarem Ablassrohr und einem Deckel, damit das Gefäß gut verschlossen werden kann.

  • Äpfel wie bei der „Entsaftung im Topf“ vorbereiten.
  • In den gelochten Fruchtkorb füllen.
  • Wasser in den Topf geben.
  • Das Gerät zusammensetzen.
  • Mit dem Deckel verschließen.
  • Das Wasser auf dem Herd zum Kochen bringen.

Wichtig: Nur so viele Früchte in den Fruchtkorb geben, dass er sich mit dem Deckel der Dampfentsafter gut verschließen lässt, da ansonsten wichtige Aromastoffe mit dem Dampf entweichen. Bei sauren Äpfeln können einige Esslöffel Zucker zu den zerkleinerten Früchten gegeben werden. Damit wird die Ausbeutung an Saft erhöht und das Aroma vom Apfelsaft wird abgerundet.

Der Vorgang zur Entsaftung beginnt, sobald das Wasser kocht. Dies kann beim Äpfel entsaften rund eine Stunde andauern. Eine möglichst gleichbleibende und nicht zu hohe Dampftemperatur ist dabei wichtig. Hochwertige Entsafter besitzen eine eingebaute Heizspirale und über einen Thermostat kann die Dampftemperatur genau eingestellt werden.

Über einen kleinen Durchlass im Auffangbehälter steigt der Dampf in den aufgesetzten Fruchtkorb und aus den Fruchtzellen löst sich der Saft. Dieser läuft jetzt in den Auffangbehälter und über den angesetzten Schlauch kann der Saft abgezapft werden.

Nach einer Stunde Kochzeit den geschlossenen Entsafter bei ausgeschaltetem Herd ein paar Minuten ruhen lassen, um nachtropfenden Saft im Auffangbehälter zu gewinnen. 

Danach wird der Apfelsaft über den Zapfschlauch direkt in ausgekochte heiße Flaschen gefüllt und sofort luftdicht verschlossen. Dieser direkte abgefüllte Saft ist jetzt keimfrei und selbst ohne erneutes Erhitzen lange haltbar.

Um das Zerspringen der Flaschen beim Befüllen mit dem heißen Saft zu vermeiden, sollten die gereinigten Flaschen nicht zu lange abkühlen.

Tipp: Für naturtrüben Saft die gegarte Fruchtmasse nach Ende der Kochzeit mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken.

selbst gemachter Apfelpunsch

Perfekt für die kalte Jahreszeit: selbst gemachter Apfelpunsch

Mit der Fruchtpresse Äpfel entsaften

Eine kalte Entsaftung zeigt drei Vorteile: Vitamine und Vitalstoffe bleiben im Saft enthalten, dadurch können größere Mengen Äpfel zeitsparend verarbeitet werden. Bei dieser Technik entsteht beim frischen Saft nicht der typische Geschmack vom Kochen.

Für die kalte Entsaftung wird ein gewisser Technikeinsatz benötigt: Zu empfehlen ist ein spezieller Obsthäcksler. Die Früchte müssen allerdings vor dem Pressen stark zerkleinert werden. Des Weiteren eine mechanische Fruchtpresse, bei der hoher Druck zur Verarbeitung größerer Portionen ausgeübt werden muss.

  • Äpfel vor dem Pressen in einer Wanne waschen
  • Faule Stellen grob entfernt.
  • Wurmlöcher nur belassen, sofern diese nicht eingefault sind.
  • Früchte häckseln.
  • In einer Schüssel aufgefangene Maische in ein robustes Baumwolltuch einwickeln.
  • In die Obstpresse legen.

Auf das Modell ankommend, die Früchte entweder mechanisch oder elektrisch stark zusammenpressen. Der Saft sammelt sich im Auffangkragen und läuft über einen seitlichen Auslass direkt in einen Behälter. Der Saft kann bei Bedarf noch einmal mit einem Baumwolltuch gefiltert werden.

Diese Methode bietet den Vorteil, den Saft nicht kochen zu müssen und der volle Geschmack bleibt erhalten. Damit alle Mikroorganismen abgetötet werden, genügt eine kurzzeitige Erhitzung.

Im Kühlschrank ist der frisch in Flaschen abgefüllte Saft allerdings nicht lange haltbar. Zum Konservieren kann der kalte Saft in sauberen Bügelflaschen mit Gummidichtung abgefüllt und anschließend im Wasserbad eingekocht werden. Eine andere Möglichkeit ist, den Saft in einen großen Topf erhitzen und sofort in sterilisierte Flaschen heiß abfüllen.

Kalte Entsaftung mit Zentrifugal Entsaftern

Am einfachsten lassen sich mit elektrischen Zentrifugen Äpfel entsaften. Die gesäuberten Früchte werden in den Geräten geraspelt und der Saft wird in einem schnell rotierenden Siebkorb aus der Maische herausgeschleudert. Ein äußerer Saftbehälter fängt den Saft auf. Der Saft kann frisch getrunken oder für den späteren Genuss konserviert werden.

Mit einem Entsafter Apfelsaft selbst herstellen – so geht’s

Apfelsaft, der selbst ausgepresst wurde schmeckt sogar ohne zusätzliches Süßen frisch und lecker und ist sehr gesund. Der Besitz eines Entsafters ermöglicht, eigenen Apfelsaft leicht und schnell selbst herzustellen.

Der nachfolgende Artikel erklärt Schritt für Schritt, wie du mit einem Entsafter leckeren Apfelsaft selbst herstellen kannst.

  • Die Äpfel in einer kleinen Wanne gründlich waschen.
  • Je nach Geschmack die Früchte schälen.

Bioäpfeln am besten nicht schälen, denn die Schale steckt voll mit wertvollen Vitaminen, Pektine und Aroma. Pektine wirken positiv auf die Verdauung. Bei Äpfeln aus dem Supermarkt sollten es am besten Bioäpfel sein, denn dieses Obst ist unbehandelt und damit gesünder.

Die Äpfel etwas zerkleinern, wenn die Öffnung des zur Verfügung stehenden Entsafters nicht breit genug ist. Bei einigen Modellen genügt das Vierteln der Äpfel. Ist der Entsafter dazu ausgelegt, können die Äpfel samt Stil und Schale in die Einfüllöffnung des Gerätes gegeben werden.

Aus Entsafter leckeren Obstsaft gewinnen

Unter den Saftauslauf einen großen Behälter stellen und die Früchte dann zuerst auf niedrigster und weiterhin auf höchster Stufe auspressen. Beim Zugeben weiterer Äpfel in den Entsafter ist auf die angepasste Geschwindigkeit zu achten.

Zusätzliche Äpfel stets in einer Menge nachfüllen, bis der Einfüllschacht komplett gefüllt ist. Für die Herstellung von zwei bis vier großen Gläsern frischen Apfelsaft wird ein Sack Obst benötigt. Damit der Saft sein Aroma behält, sollten nur einwandfreie Äpfel zum Entsaften verwendet werden. Die Menge an Saft hängt von der Saftigkeit der verwendeten Obstsorte ab.

Der Apfelsaft kann jetzt bereits getrunken werden. Aufgrund des Fruchtzuckeranteils der Äpfel ist der Saft bereits sehr süß, deshalb sollte dieser vor dem Genuss nur noch mit Wasser verdünnt werden.

Entsafter Ausführungen

Viele Menschen besitzen einen eigenen Garten mit Obst- oder Apfelbäumen. Diese ständige Menge an Früchte kann kaum sofort verzehrt werden. Daher bietet sich die Anschaffung eines Entsafters zum Äpfel entsaften für frischen und gesunden Saft an. Als Entsafter stehen einige Ausführungen zur Wahl:

  • Entsafter mit Zentrifuge
  • Entsafter mit Dampf
  • Saftpresse oder Apfelpresse

Zur Entsaftung von hartem Obst und Gemüse, zum Beispiel Äpfel, Sellerie und Rote Bete eignet sich bestens ein Zentrifugalentsafter. Die Äpfel werden ohne Probleme in dem Entsafter mit der integrierten Reibe zerkleinert, denn ein Zentrifugalentsafter wird beim Entsaften durch die höhere Motorleistung nicht so schnell überlastet.

Ein typischer Dampfentsafter:
Torrex 30280 Dampfentsafter aus Edelstahl Ø26/15L für alle Herdarten geeignet inkl. Induktion
  • Inklusive Ersatz Ablaufschlauch aus hygienischem Silikon
  • Saftgenuss ohne Konservierungsstoffe
  • Für alle Herdarten geeignet inkl. Induktion
  • Für 3-4 Kilo Obst oder Früchte
  • Erhaltung von Vitaminen und Mineralstoffen

Letzte Aktualisierung am 20.11.2017 um 06:30 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Das geeignete Gerät sollte nach eigenem Budget ausgewählt werden, damit die Freude an der Saftpresse lange anhält. Weitere Informationen zu Dampfentsaftern findest du in diesem Beitrag.

Vorteile des kalten Entsaftens

Der aus Äpfeln zubereitete Saft enthält zum großen Teil wichtige Nährstoffe, Vitamine und Enzyme. Mit einem elektrischen Zentrifugalentsafter lassen sich bei Bedarf zum Frühstück oder zwischendurch schnell kleine Portionen frischer Apfelsaft selbst herstellen. Selbstgemachter Apfelsaft kann pur oder mit Zugabe von Mineralwasser verzehrt werden.

Apfelsaft selbst herstellen - 3 Rezeptideen

Natürlich sind unzählige Verwendungsmöglichkeiten vorhanden und drei Rezeptideen stellen sich folgend vor:

Eistee aus Äpfeln

  • Einen halben Liter Apfel Tee aus
      einem halben Liter Wasser
      und zwei Beuteln Apfel Tee kochen.
  • Den Tee abkühlen lassen.
  • Dann mit einem halben Liter
      Apfelsaft auffüllen und mit
      Eiswürfeln servieren.

Punsch aus Äpfeln

  • Einen halben Liter Früchtetee,
      250ml Apfelsaft, acht Gewürznelken,
      eine Zimtstange, Saft einer Zitrone,
      einer halben Orange sowie die
      Schalen von Zitrone und Orange in
      einen Topf gegeben.
  • Den Punsch erhitzen, nicht kochen.
  • Den Punsch zehn Minuten ziehen
      lassen
  • Durch ein Sieb gießen und heiß
      servieren.
  • Zum süßen Honig oder braunen
      Zucker verwenden.

Heißer Apfelsaft

  • Eine Zitrone und Orange in
      Scheiben schneiden.
  • Fünf Gewürznelken, fünf
      Pimentkörnern, 50ml Ahornsirup
      und zwei Liter Apfelsaft erhitzen.
  • Apfelsaft etwa zehn Minuten ziehen
      lassen.
  • Anschließend durch ein Sieb
      schütten.
  • Den heißen Apfelsaft mit einer
      Zimtstange servieren.

Selbst hergestellten Saft pasteurisieren

Kann selbst hergestellter Saft nicht eingefroren oder soll nicht eingefroren werden, benötigt der Saft durch Wärmebehandlung unter 100 Grad eine Konservierung (pasteurisieren). Den Saft dafür schnell auf 72 Grad erhitzen. (Bei verschiedenen Früchten kann die Gradzahl etwas variieren, zum Beispiel Tomaten, diese benötigen eine stärkere Erhitzung). Nach 20 Minuten Erhitzen sind unerwünschte Mikroorganismen abgetötet. Ein längeres Erhitzen schadet den Inhaltsstoffen.

Unterschiedliche Methoden der Pasteurisierung:

Der Saft kann direkt in offenen Flaschen erhitzt werden. Dieses eignet sich hauptsächlich für Gefäße mit Twist-Off-Deckel oder Kronkorken. Denn durch den entstehenden hohen Druck beim Pasteurisieren könnten sich Flaschen öffnen oder platzen. Den kalten Saft bis 3 Zentimeter unter den Rand der Flaschen einfüllen.

Die Flaschen auf einem Rost in dem Einmachtopf oder Einkochautomaten stellen und den Topf mit Wasser auffüllen, bis die Flaschen zur Hälfte im Wasser stehen. Nach 20 Minuten die Saftflaschen aus dem Wasserbad nehmen und dann erst sofort verschließen.

Weck-Gläser mit Deckel und Gummiring und Flaschen mit Gummikappen und Drahtklammer Verschluss können vor dem Erhitzen geschlossen werden.

Nachdem der Saft in die Gläser gefüllt wurde, den Rand des Glases vor dem Verschließen gut säubern, den Gummiring auflegen und die Klammer befestigen. Die Klammer erst wieder abnehmen, wenn der Saft erkaltet ist. Der Deckel sitzt sicher und fest auf dem Glas, wenn sich der Deckel nach Abnahme des Verschlusses nicht hochheben lässt.

Das langsame Erhitzen und befüllen von Flaschen

Fällt die Entscheidung auf Glasflaschen, ist zu beachten, dass normales Glas Temperatursprünge über 30 Grad nicht standhält und platzen kann. Glasflaschen deshalb stets langsam erhitzen und befüllen. Dies ist bei einer heißen Abfüllung von selbstgemachten Säften sehr wichtig. Glasflaschen sind die beste Wahl, da diese geschmacksneutral, luftdicht sind und an den Inhalt keine Stoffe abgeben.

Selbstgemachter Saft und das richtige Gefäß

Zur Saftpasteurisation sind Weithals-Einweg-Flaschen mit Twist-off-Verschluss gut geeignet und können im Haushalt sogar anderweitig verwendet werden. Diese Weck-Saftflaschen besitzen eine weite Öffnung, einen Deckel aus Glas, einen Gummiring und eine Klammer zur Befestigung.

Wichtig ist die Wahl des Verschlusses. Seit Generationen haben sich Gummikappen bewährt, diese können mit kochendem Wasser und 70 prozentigem Alkohol gut gereinigt werden und lassen sich immer wieder verwenden. Gummikappen sind in verschiedenen Größen erhältlich, sodass sich für jeden Flaschenhals die richtige Kappe findet.

Korken dagegen sind nur schwer zu desinfizieren und lassen leicht Luft in die Flaschen und dies führt zur Schimmelbildung. Schraubverschlüsse schließen nach dem ersten Gebrauch noch einwandfrei. Beim nächsten Gebrauch ist darauf zu achten, dass keine Unregelmäßigkeiten oder Dellen am Verschluss zu sehen sind, ansonsten ist ein luftdichter Verschluss nicht möglich.

Flaschen gut reinigen

Besonders wichtig ist die Reinigung der Flaschen vor dem Einfüllen von Saft.

Dafür können Flaschenbürsten verwendet werden. Bei zu festen Rückständen einfach eine Handvoll Reis oder Erbsen in die Flasche geben und kräftig schütteln, bis sich alles gelöst hat.

Im Backofen können leere Flaschen, liegend, bei 120 Grad sterilisiert werden. Am besten den Saft in die noch warmen Flaschen füllen, damit sich kaum neue Bakterien ansiedeln können.

Apfelsaft selber machen

Wichtig bei der Herstellung: saubere Flaschen!

Wer Apfelsaft selber macht, benötigt Flaschen:
gouveo 20er Set Saftflasche 500 ml inkl. Schraubverschluss Schwarz, Likörflasche Schnapsflasche
  • Qualitätsglas von gouveo / Saftflaschen aus Klarglas / Flaschen inkl. TO 43 Deckel Schwarz
  • Ideal zum Befüllen mit Säften, Smoothies, Sirup oder Milch. Aber auch für Spirituosen, Liköre, Essig oder Öl. Auch zum Basteln, als Geschenk oder als Vase geeignet.
  • Nennvolumen 500 ml - Durchmesser ca. 7,6 cm - Höhe ca. 18,6 cm - Öffnung für TO 43 - Gewicht ca. 275 g
  • inkl. 28-seitige Flaschendiscount-Rezeptbroschüre mit Grundlagenrezepten, Likörrezepten, Rezepten für Aufstriche, zum Einkochen von Obst und Gemüse sowie Tipps zur Handhabung

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Fazit

Als Apfelbaumbesitzer kannst du dich mehr glücklich schätzen. Denn es ist möglich, die unbehandelten Äpfel aus dem eigenen Garten vielfältig zu verarbeiten. Aber auch gekauftes Obst aus Bio-Anbau lässt sich wunderbar zu Apfelsaft pressen. Apfelsaft selber herstellen ist, wie du im Ratgeber lesen konntest, einfacher als gedacht.

Mit der richtigen Apfelpresse bzw. dem richtigen Entsafter lässt sich mühelos selbstgepresster Apfelsaft herstellen. Dabei ist es unerheblich ob es sich um saure oder süße Äpfel handelt, denn diese können wunderbar gemischt und kombiniert werden. Wir wünschen dir bei der Herstellung von eigenem Apfelsaft viel Erfolg!

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