Entsafter Test

Wühl dich durch den inforeichen Entsafter Dschungel und ermittle dein Lieblingsgerät!

Gesundes kann auch lecker sein – das zeigen wir dir auf unserem Portal, das sich mit allem rund um das Thema Entsafter befasst. Entsafter? Was soll das sein? Nun, ein Entsafter ist ein wunderbares Küchengerät, mit dem du dir köstliche Obst- und Gemüsesäfte zaubern kannst.

Vielfältige Fruchtsäfte gibt’s inzwischen natürlich auch in jedem Supermarkt zu kaufen. Doch die Fertigprodukte haben mehrere Nachteile: Sie machen Abstriche in Sachen Vitamingehalt und sind darüber hinaus auch noch ziemlich teuer. Da ist es doch die wesentlich bessere – weil gesündere und kostengünstigere – Variante, die Säfte einfach selbst herzustellen.

Mit einem Entsafter kreierst du in kürzester Zeit frische Obst- und Gemüsesäfte, die dir Kraft und Energie für deine täglichen Aufgaben spenden und dir zudem genussvolle Momente bescheren. Abgesehen davon, dass du beim Entsaften nach Lust und Laune experimentieren kannst, was die genaue Zusammensetzung deiner Drinks betrifft.

Wir versorgen dich mit jeder noch so kleinen Info, die für den Kauf und die Nutzung eines Entsafters wichtig ist. Dank unserer ausführlichen Ratgeber, Produktvorstellungen und Testberichte findest du garantiert den Entsafter, mit dem es dir gelingt, deine fruchtig-süßen Träume zu verwirklichen!

Natürlich haben wir die angesagtesten Entsafter genauer unter die Lupe genommen. Bühne frei und Vorhang auf für unsere Sieger:

Platz 1: Philips HR1869/01
(http://www.amazon.de/Philips-HR1869-01-Geschwindigkeiten-Einf%C3%BCll%C3%B6ffnung/dp/B00BLGRZLE/ref=sr_1_1?s=kitchen&ie=UTF8&qid=1458737003&sr=1-1&keywords=Philips+HR1869%2F01)

Der Philips HR1869/01 ist unser Entsafter König! Zwar können leistungsmäßig zweifelsohne auch andere Geräte mit unserem Champion mithalten, allerdings gibt es keinen davon so günstig zu kaufen. Bis zum letzten Tropfen presst der Entsafter dein gewünschtes Obst und Gemüse aus, sodass du dich nach einer einzigen Anwendung über satte 2,5 Liter Saft freuen darfst. Dank der XXL Einfüllung brauchst du einen Großteil der Zutaten nicht einmal vorzuschneiden. Und: Der 900 Watt starke Motor bewältigt auch schwierigste Obst- und Gemüsesorten. Je nachdem, ob du harte oder weiche Zutaten entsaften willst, wählst du die entsprechende Geschwindigkeit. Hinsichtlich Reinigung erhält der Philips HR1869/01 Entsafter die volle Punktzahl: Sowohl das innovative, extrafein polierte Sieb als auch die sonstigen Bestandteile lassen sich schnell und einfach säubern. Philips bezeichnet dieses nutzerfreundliche Charakteristikum als “QUICKClean”-Technologie.

Platz 2: Gastroback 40127 Design Multi Juicer VS
(http://www.amazon.de/Gastroback-40127-Design-Multi-Juicer/dp/B000W904EG/ref=sr_1_1?s=kitchen&ie=UTF8&qid=1458736977&sr=1-1&keywords=Gastroback+40127+Design+Multi+Juicer+VS)

Auf Platz 2 unserer aktuellen Rangliste hat es der Gastroback 40127 Design Multi Juicer VS geschafft. Er weist ähnliche Merkmale wie der Philips HR1869/01 auf: Neben dem XXL Einfüllschacht, der im Vergleich zu Vorgängermodellen zwölf Prozent größer ausfällt, überzeugen die titanbeschichtete Reibe, der Saftauslauf mit Spritzschutz und die elektronische Geschwindigkeitskontrolle, die du variabel einstellen kannst. Durch die Spülmaschinentauglichkeit nahezu aller Bestandteile ist auch die Reinigung beim hochwertigen Entsafter der Marke Gastroback kein Problem. Im Lieferumfang findest du sogar eine Reinigungsbürste, die eine effektive Säuberung zwischendurch ermöglicht. Im Vergleich zu unserem Sieger verfügt der Gastroback 40127 Design Multi Juicer VS über einen etwas stärkeren Motor mit einer Leistung von 1.300 Watt. Zudem warten im Paket des Entsafters tolle Rezeptideen. Die minimalen Unterschiede zum Philips HR1869/01 spiegeln sich im Preis wider: So ist der Gastroback 40127 Design Multi Juicer VS ein ganzes Stück kostenintensiver. Aufgrund seiner hervorragenden Qualität belegt er in unserem Entsafter Test dennoch den zweiten Rang.

Platz 3: Panasonic MJ-L500SXE Slow Juicer
(http://www.amazon.de/Panasonic-MJ-L500SXE-Slow-Juicer/dp/B00W6ZVXLM/ref=sr_1_1?s=kitchen&ie=UTF8&qid=1458736895&sr=1-1&keywords=Panasonic+MJ-L500SXE+Slow+Juicer)

Während auf den Plätzen 1 und 2 sogenannte Zentrifugen Entsafter thronen, landet mit dem Panasonic MJ-L500SXE auch ein Slow Juicer auf dem Treppchen unserer Entsafter Bestenliste. Durch die geringe Drehzahl geschieht die Entsaftung bei diesem Modell besonders schonend. Dadurch bleibt ein Großteil der lebenswichtigen Vitamine und Mineralstoffe erhalten. Der Saftbehälter mit Tropf-Stopp fasst 1,5 Liter, der Tresterbehälter für die Obst- und Gemüsereste nimmt bis zu zwei Liter in sich auf, bis er geleert werden muss. Ein tolles Extra bildet der Aufsatz für tiefgefrorene Früchte – mit ihm kannst du im Sommer eisgekühlte Getränke mixen. Wie der Philips HR1869/01 und das Gastroback 40127 Design Multi Juicer VS Modell begeistert auch der Panasonic MJ-L500SXE Slow Juicer mit einer hohen Saftausbeute, die in diesem Fall durch die edelstahlverstärkte Pressschnecke gewährleistet wird. Innerhalb des Sortiments der qualitätsvollen Slow Juicer ist der Panasonic Entsafter ein echtes Schnäppchen.

Das beste Produkt unter 100 Euro: Bosch MES25A0 Entsafter VitaJuice 2
(http://www.amazon.de/Bosch-MES25A0-Entsafter-XL-Einf%C3%BCllschacht-Edelstahl-Microfilter-Sieb/dp/B00KXOYW6G/ref=sr_1_1?s=kitchen&ie=UTF8&qid=1458736062&sr=1-1&keywords=Bosch+MES25A0+Entsafter+VitaJuice+2)

Bei den Ausführungen, die weniger als 100 Euro kosten, hat sich in unserem Entsafter Test der MES25A0 VitaJuice 2 aus dem Hause Bosch durchgesetzt. Genau wie seine Konkurrenten auf den Plätzen 1 und 2 beherbergt auch er einen extragroßen Einfüllschacht, in den die meisten Obst- und Gemüsesorten im Ganzen reinpassen, wodurch das lästige Vorschneiden weitestgehend entfällt. Der praktische Ausgießer mit DripStop verhindert das Nachtropfen und sorgt damit für eine ziemlich saubere Arbeitsfläche nach dem Entsaften. Mit dem 700 Watt starken Motor zählt der Bosch Entsafter zum guten Durchschnitt. Für die nötige Sicherheit ist auch gesorgt: Der Motor läuft nämlich nur, wenn alle Einzelteile korrekt montiert sind. Ist das Gerät nicht ganz verschlossen, tut sich nichts. Alles in allem präsentiert sich der Bosch MES25A0 VitaJuice 2 sauber verarbeitet und leistungsmäßig auf einem Top Level – insbesondere gemessen an seinem enorm niedrigen Preis.

Nun wollen wir uns einmal anschauen, was ein Entsafter im Allgemeinen kann und worin seine Vorteile bestehen!

Der Entsafter im Porträt

Wie wir eingangs bereits erklärten, handelt es sich beim Entsafter um ein Küchengerät, das zur Herstellung verschiedener Obst- und Gemüsesäfte dient. Für Menschen, die sich gesund und ausgewogen ernähren wollen, ist ein solches Utensil sehr nützlich.

Ernährungsexperten empfehlen, man solle täglich mindestens fünf verschiedene Vitamine zu sich nehmen. In diesem Zusammenhang erweist sich der Entsafter als exzellente Alternative zur Zubereitung festen Obstes und Gemüses, da er die gewünschten Zutaten wesentlich schneller in einen buchstäblich genießbaren Zustand bringt. Tatsächlich dauert das Entsaften mit einem Entsafter nur einen Bruchteil der Zeit, die du gemeinhin für das Zerschneiden und Anrichten von Äpfeln, Erdbeeren, Tomaten, Karotten und anderen Köstlichkeiten brauchst.

Selbstgepresste Säfte sind unbehandelt, frisch und in der Folge noch viel gesünder als gekaufte Kreationen. Dieses qualitative Plus erkennst du auch am Geschmack. Probier’s aus: Kauf dir deinen Lieblingsentsafter und ein paar Obst- und Gemüsesorten sowie ein Fertigprodukt aus dem Supermarkt. Bereite dann deinen eigenen Juice zu und vergleiche ihn mit dem vorfabrizierten Saft. Na, merkst du den Unterschied?!

Entsafter gibt es in diversen Ausführungen. Manuelle Varianten, bei denen du die auszupressende Frucht auf eine Vorrichtung mit emporragender Spitze legst und sie so lange an ebendieser Spitze reibst, bis das Fruchtfleisch komplett verflüssigt ist, sind zwar zunehmend auf dem Rückzug, aber nach wie vor erhältlich. Die geringere Nachfrage nach manuellen Geräten liegt in erster Linie an der Bequemlichkeit, die elektronische Entsafter mit sich bringen.

Nachfolgend präsentieren wir dir alle Vorteile von Entsaftern – zunächst die, die für sämtliche Varianten gelten. Anschließend stellen wir gesondert jene Vorzüge heraus, die manuelle beziehungsweise elektronische Entsafter charakterisieren.

Die Vorteile von Entsaftern

Die Liste der Vorteile, die Entsafter aufweisen, ist beinahe endlos. Um dir die ganze Angelegenheit übersichtlicher zu gestalten, unterteilen wir die Vorzüge in zwei große Bereiche: die gesundheitsspezifischen Annehmlichkeiten und die praktischen Merkmale. Viele Aspekte sind sowohl gesundheitsförderlich als auch praktisch. In solchen Fällen ist die zur Debatte stehende Eigenschaft in der Kategorie untergebracht, die uns im jeweiligen Zusammenhang gewichtiger scheint.

a) Gesundheitsspezifische Annehmlichkeiten:

– Durch das Entsaften werden den Zutaten die Ballaststoffe entzogen, was dir das Verdauen erleichtert. Auf diese Weise gelangen die Vitamine und Mineralstoffe wesentlich schneller und effektiver in die Zellen.

– Die flüssige Zufuhr ermöglicht es dir, üppigere Mengen an Obst und Gemüse zu verzehren, was deinem Körper hilft, seine Nährstoffdepots rascher wieder aufzustocken.

– Beim Entsaften kannst du alle Teile einer Pflanze, also auch deren Kerne und Schalen, mitverarbeiten, was beim “normalen” Verzehr von Obst und Gemüse häufig unüblich und ausgesprochen kompliziert wäre – etwa bei Orangen. Nicht selten finden sich in den Schalen und Kernen mindestens ebenso gute Inhaltsstoffe wie im Fruchtfleisch. Oft überragen die vermeintlichen Nebendarsteller sogar den Hauptakteur. In diesem Sinne ist es ein immenser Vorteil, die Kerne und Schalen in den Saft miteinfließen lassen zu können.

b) Praktische Merkmale:

– Obst und Gemüse, Salate und Kräuter brauchen weder geschält und geschnitten noch portioniert zu werden, wenn du sie mit einem Entsafter zu einem Smoothie verarbeitest.

– Die meisten Geräte agieren so gründlich, dass du das finale Ergebnis wirklich trinken kannst und maximal vereinzelte kleine Stückchen kauen musst.

– Mit einem Entsafter erzielst du eine gewaltige Ausbeute an Saft. Würdest du allein mit deinen Händen operieren, fiele das Resultat ernüchternd aus. Demgegenüber erwirkst du mit dem Gerät binnen weniger Minuten mehrere Liter leckeren Safts. Ohne die Unterstützung eines Entsafters bräuchtest du eine wahnsinnige Ausdauer und müsstest dann wohl doch mal langsam die Zeit im Lotto gewinnen.

– Nach jedem Entsaftungsvorgang bleibt sogenannter Trester übrig. Als Trester bezeichnet man die Rückstände, die beim Auspressen von Pflanzenbestandteilen entstehen. Sie werden vom Tresterbehälter des Entsafters aufgefangen. Wirf sie nicht weg, du kannst sie nämlich noch sinnvoll einsetzen: als Futtermittel für Kühe und andere Nutztiere oder als Dünger.

– Du bist nicht auf die Kompositionen fertiger Obst- und Gemüsesäfte angewiesen (die oft sehr viel ungesunden Zucker enthalten…), sondern kannst nach Belieben probieren und deine bevorzugten Zutaten zu einem Getränk kombinieren, das deine Sinne vor Freude tanzen lässt.

– Apropos fertige Obst- und Gemüsesäfte: Die abgepackten Produkte sind in der Regel teuer – insofern sparst du mit dem Kauf eines Entsafters und dem damit einhergehenden Umstieg auf die DIY-Zubereitung langfristig bares Geld.

Soviel zu den generellen Vorteilen von Entsaftern. Nun nehmen wir noch einen kurzen Vergleich zwischen manuellen und elektronischen Modellen vor:

Handsaftpressen…

– … kommen komplett ohne Strom aus – die Stromkosten werden durch ein solches Gerät also überhaupt nicht angerührt.
– … sind in der Regel preisgünstiger als ihre elektronischen Kollegen.
– … eignen sich häufig besser zum Entsaften von Gräsern.

Elektronische Entsafter…

– … erfordern im Gegensatz zu Handsaftpressen keinerlei körperliche Arbeit – man muss lediglich den Stecker in die Steckdose befördern. Das ist aber auch schon alles, was an Kraftaufwand anfällt.
– … können nahezu alle Obst- und Gemüsesorten entsaften.

Deine Zweifel in Bezug auf die Frage, ob die Anschaffung eines Entsafters Sinn macht oder nicht, sind nun sicherlich beseitigt. Die Pros sprechen schließlich für sich. Allerdings hilft dir das Wissen, dass der Erwerb eines Entsafters vehement zu befürworten ist, noch nicht so wirklich, eine Entscheidung für ein bestimmtes Modell zu treffen. Am besten schaust du dir also gleich noch unsere Checkliste mit allen Kriterien, die für den Kauf eines Entsafters von Bedeutung sind, an!

Checkliste: Kriterien für den Kauf eines Entsafters

Der Preis

Überlege dir zunächst, wieviel Geld du für deinen neuen Entsafter maximal ausgeben willst. Die Divergenzen sind nämlich extrem: Du findest Handsaftpressen für unter 20 Euro und elektronische Entsafter, deren Preise zum Teil sogar im vierstelligen Bereich liegen. Der Großteil der Entsafter bewegt sich jedoch in einer Preisspanne von 50 bis 600 Euro. Meist gilt natürlich, dass teurere Produkte hochwertiger und leistungsstärker sind als günstigere Ausführungen. Jedoch gibt es auch Ausnahmen: Manchmal ist ein Gerät, das etwa 120 bis 150 Euro kostet, genauso gut wie eine Ausführung, für die du 200 Euro hinlegen musst.

Im Klartext: Möchtest du höchstens 200 Euro für deinen Entsafter ausgeben, kannst du häufig verhindern, tatsächlich so viel zu bezahlen, indem du genau recherchierst und die in Frage kommenden Modelle detailliert miteinander vergleichst. Auf unserem Portal geben wir dir hierzu einige nützliche Hilfestellungen.

Die Art des Entsafters

Welche Art Entsafter soll es für dich sein? Zur Verfügung stehen dir Zentrifugal- und Dampfentsafter, Slow Juicer sowie Handsaftpressen. Die einzelnen Varianten erklären wir dir im übernächsten Abschnitt ganz ausführlich.

Die Häufigkeit des Gebrauchs

Willst du deinen neuen Entsafter möglichst täglich – eventuell sogar mehrfach am Tag – anwenden, ist Robustheit eines der wesentlichsten Merkmale, die dein auserwähltes Modell erfüllen muss. Zudem sollte sich der Hersteller durch einen engagierten Kundensupport auszeichnen und eine lange Garantie auf den Entsafter gewähren. Auch eine einfache Reinigung spielt bei häufiger Nutzung eine essenzielle Rolle. Achte darauf, dass alle Teile spülmaschinenfest sind, damit du sie nicht immer Ewigkeiten per Hand abwaschen musst.

Die detaillierten Charakteristika

Hier geht es um spezifische Produkteigenschaften der verschiedenen Entsafter – von der Leistung in Watt über das verwendete Material und dessen Verarbeitung bis hin zum Platzbedarf beziehungsweise der Größe des jeweiligen Geräts.

Leistung in Watt

Viele Hersteller bewerben ihre Entsafter mit einer hohen Wattleistung. Lass dich nicht blenden: Zwar geht eine höhere Wattzahl mit einer höheren Leistungsaufnahme aus der Steckdose und damit einem stärkeren Motor einher. Allerdings bedeutet sie auch – und das ist zweifelsohne ein negativer Punkt – einen höheren Stromverbrauch. Bei deiner Kaufentscheidung darf und soll die Wattleistung untergeordnete Bedeutung haben. Auch ein Entsafter mit einem “nur” 300 Watt starken Motor kann Top Ergebnisse – also tolle Säfte – liefern. Gedenkst du sehr viele harte Obst- und Gemüsesorten zu verwenden, ist eine höhere Wattzahl allerdings durchaus sinnvoll. Geräte mit einem schwächeren Motor werden unter Umständen nicht mit allen Zutaten fertig. Nichtsdestotrotz sind die meisten der nachfolgenden Kriterien für die letztendliche Kaufentscheidung viel wichtiger.

Umdrehungen pro Minute

Bezüglich der Umdrehungen pro Minute, die der Pressbestandteil des Entsafters vollzieht, gibt es kein allgemeingültiges Richtig oder Falsch. Vielmehr hängt die optimale Zahl davon ab, welche Art Entsafter du dir wünschst. Ein Slow Juicer weist natürlich immer einen geringeren Wert auf als etwa ein Zentrifugal Entsafter. Das liegt sozusagen in seiner Natur. Er will den Saft schonend aus dem Obst und Gemüse pressen und agiert entsprechend behutsam. Demgegenüber überzeugt ein Zentrifugal Entsafter mit hoher Umdrehungszahl durch seine Geschwindigkeit. Empfehlenswert ist bei beiden Varianten, den guten Mittelweg zu wählen: Zu schnelle Entsafter verschwenden mitunter einen beachtlichen Teil der möglichen Vitamine und Mineralien, während ein zu langsames Gerät wahrscheinlich deine Nerven (über)strapaziert.

Größe des Einfülltrichters

Dein neuer Entsafter sollte einen möglichst großen Einfülltrichter besitzen. So kannst du die meisten Früchte im Ganzen hineingeben und brauchst nicht viel oder gar nichts vorzuschneiden.

Saftausbeute

Einer der wesentlichsten Punkte, bei dem wir zum Glück gar nicht lange herumreden müssen. Je höher die Saftausbeute, desto besser (dies erkennt man daran, dass die Reste im Tresterbehälter sehr trocken sind).

Tipp: Um herauszufinden, wie es um dieses Charakteristikum bei deinen bevorzugten Entsaftern bestellt ist, solltest du dir die Testberichte auf unserem Portal durchlesen, denn die Hersteller neigen gemeinhin dazu, ein bisschen zu übertreiben, weshalb du dich auf deren Angaben nicht blind verlassen darfst. Unserem Urteil kannst du hingegen vertrauen.

Geräuschpegel

Selbstverständlich ist es angenehmer, ein leiseres Gerät zu haben. Jedoch kannst du ein klein wenig Lärmbelästigung für wenige Minuten am Tag sicherlich verschmerzen, wenn du dafür ein leckeres, gesundheitsförderliches Getränk erhältst. Je nachdem, wie empfindlich du gegen laute Geräusche bist, misst du diesem Kriterium einfach mehr oder weniger Bedeutung zu.

Material(verarbeitung)

Entsafter, bei denen viele Teile aus Kunststoff bestehen, erweisen sich in der Regel als weniger stabil im Vergleich zu Modellen, die zu weiten Teilen aus Edelstahl oder einem ähnlich robusten Material zusammengesetzt sind. Letztere verlangen aber logischerweise auch einen tieferen Griff ins Portemonnaie. Nichtsdestotrotz solltest du einem solch hochwertig verarbeiteten Produkt den Vorzug geben, wenn du lange Zeit Freude an deinem Entsafter haben willst. Wichtig sind zudem große Saft- und Tresterbehälter, scharfe Klingen und ein gutes Sieb. Auch diesbezüglich helfen dir sicherlich unsere Testberichte weiter.

Gewicht

Das Gewicht ist ein Kriterium, das häufig unterschätzt oder gar falsch eingeschätzt wird. Tatsächlich gilt nämlich: Der Entsafter bringt im Idealfall einige Kilogramm auf die Waage. Nur so ist gewährleistet, dass er bei seinen wilden Aktivitäten sicher steht.

Platzbedarf (Größe des Entsafters)

Lass nicht außer Acht, dass der Entsafter nach seiner Ankunft auch irgendwo in deiner Küche Platz finden möchte – und zwar relativ frei, nicht zwischen Mikrowelle und Kaffeemaschine gezwängt. Wäge also gründlich ab, wie viel Raum du dem Neuankömmling wirklich zur Verfügung stellen kannst und kauf ein Gerät mit entsprechenden Maßen.

Sicherheit

Last but not least möchten wir auch auf den Sicherheitsaspekt hinweisen. Wie bei jedem elektronischen Gerät ist es auch beim Entsafter ganz wichtig, dass er gewisse Sicherheitsmechanismen beherbergt, etwa das Verweigern der Arbeit, wenn nicht alle Teile korrekt montiert sind, oder eine automatische Abschaltung, sollte intern ein Defekt vorliegen. Informier dich genau, ob dein anvisiertes Produkt in Sachen Sicherheit überzeugt.

Zwischenfazit: Was einen guten Entsafter ausmacht

Allgemein: Mit seinen scharfen Klingen und dem raffinierten Sieb beschert der optimale Entsafter außerordentlich viel Saft und wenig Trester. Seine Saft- und Tresterbehälter fassen jeweils mindestens zwei Liter. Zudem verfügt er über einen großen Einfülltrichter, in den man ganze Obst- und Gemüsestücke geben kann, ohne sie vorher zerstückeln zu müssen. Dank seines hohen Gewichts steht der perfekte Entsafter stabil auf seiner Arbeitsplatte. Die Höhe des Geräuschpegels in Betrieb hält sich in Grenzen. Weiterhin beinhaltet ein richtig gutes Modell die nötigen Sicherheitsmechanismen und ist äußerlich wie innerlich top verarbeitet – unter Verwendung erstklassiger Materialien. Der Hersteller des Produkts gewährt eine mehrjährige Garantie und hilft dem Kunden bei Problemen freundlich, kompetent und zuverlässig weiter. Da nahezu alle Bestandteile des rundum überzeugenden Entsafters spülmaschinenfest sind, gelingt die Reinigung mühelos. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.

Spezifisch: Seine Umdrehungszahl pro Minute entspricht der individuellen Mission des Geräts, extrem schnell oder aber besonders schonend – und damit vitamin- und mineralstoffreich – zu entsaften. Wer Strom sparen will und dafür lieber auf die Entsaftung sehr schwergängiger Obst- und Gemüsesorten verzichtet, wählt ein Gerät mit niedrigerer Wattzahl. Demgegenüber entscheidet sich der Nutzer, der keiner einzigen Zutat eine Chance lassen möchte und dafür gerne einen höheren Stromverbrauch in Kauf nimmt, für einen Entsafter mit höherer Wattzahl.

Wenn wir schon am Differenzieren sind, machen wir am besten gleich damit weiter. Denn du weißt ja immer noch nicht, wodurch sich die unterschiedlichen Entsafter Arten konkret auszeichnen. Dies wird sich nun jedoch ändern!

Die verschiedenen Entsafter Typen

Im Großen und Ganzen lassen sich vier Entsafter Typen unterscheiden:

– Zentrifugenentsafter
– Slow Juicer
– Dampfentsafter
– Handsaftpresse

Der Zentrifugenentsafter

Der Zentrifugenentsafter eignet sich hervorragend, um hartes Obst und Gemüse zu entsaften. Demgegenüber lassen sich Gräser, Beeren und Blattgemüse mit ihm nicht so gut verarbeiten. Er weist eine Reibscheibe und ein zylinder- oder kegelförmiges Sieb auf.

Und so funktioniert das Entsaften: Die Reibscheibe dreht sich mit enormem Tempo – und einer entsprechend hohen Drehzahl – und zerkleinert so die Zutaten. Diese werden dann gegen das Sieb geschleudert und durch die Zentrifugalkraft ausgepresst.

Ältere Ausführungen beherbergen meist ein zylinderförmiges Sieb, in dem sich der Trester ansammelt, den man daraufhin per Hand entfernen muss. Da der Trester in diesen Fällen länger im Sieb bleibt und zentrifugiert wird, resultiert eine größere Saftausbeute. Neuere Modelle sind hingegen mit einem konischen Sieb und separaten Sammelbehälter ausgestattet. Der Trester wandert von selbst aus dem Sieb in den Behälter. Auf diese Weise erhältst du leider etwas weniger Saft.

Alles in allem können Zentrifugenentsafter sehr schnell entsaften und finden daher auch häufig in der Gastronomie Anwendung. Sie sind nach einfachen Handsaftpressen die günstigsten Entsafter.

Hinweis: Beachte, dass der fertige Saft aufgrund der hohen Drehzahl und damit verbundenen Oxidation nicht lange haltbar ist – du ihn also gleich nach der Zubereitung trinken solltest, wenn du den Geschmack in seiner reinsten und besten Form genießen willst. Im Detail: Der oben beschriebene Vorgang des Entsaftens beim Zentrifugenentsafter bedingt eine Einwirbelung von Luft in das zerkleinerte Fruchtfleisch und folglich auch den Saft. Nun enthält Luft bekanntlich Sauerstoff – und genau der verursacht die unmittelbar einsetzende Oxidation (die auch einige Enzyme aus dem Saft stibitzt). Je nach verwendetem Obst und Gemüse erkennst du sie an einer raschen Verfärbung des Safts und Tresters.

Der Slow Juicer

Slow Juicer, die auch als Saftpressen bezeichnet werden, sind normalerweise etwas teurer als Zentrifugenentsafter. Dies liegt zum größten Teil daran, dass der finale Saft, den ein Slow Juicer liefert, hochwertiger ist als der eines Zentrifugalentsafters. Wie das, wirst du dich nun sicherlich fragen. Nun: Durch den speziellen Entsaftungsvorgang beim Slow Juicer gehen weit weniger Vitamine, Enzyme und Mineralstoffe verloren.

Die Geschwindigkeit beziehungsweise Umdrehungszahl fällt beim Slow Juicer deutlich niedriger aus, sodass die Obst- und Gemüsezutaten langsam und schonend zerrieben werden. Im Gegensatz zum Zentrifugenentsafter beherbergt der Slow Juicer keine Reibscheibe, sondern ein bis zwei Presswalzen, die die Leckereien zunächst zu einem Brei zermahlen, bevor das Ganze durchgemischt und durch das Sieb gedrückt wird. Wie beim Zentrifugenentsafter trennt also auch hier ein Sieb den Saft von den restlichen Bestandteilen. Übrigens arbeiten solche Modelle ziemlich leise, sodass du keine Lärmbelästigung fürchten musst.

Am Ende darfst du dich über eine sehr hohe Saftausbeute und einen qualitativ einwandfreien Saft, der noch dazu lange haltbar ist, freuen. Nachteile sind die teure Anschaffung und die Tatsache, dass die Früchte und das Gemüse vorab zerkleinert (beispielsweise geviertelt) werden müssen.

Der Dampfentsafter

Der Dampfentsafter eignet sich vor allem für die Verarbeitung mehrerer Kilogramm Obst. Du kannst ihm aber natürlich auch Gemüse zuführen. Hier findest du eine kurze Übersicht, allerdings findest du hier auch eine detaillierte Dampfentsafter Seite.

In der Regel besteht ein solcher Entsafter aus drei großen Teilen: In den flachen unteren Behälter füllst du Wasser zur Dampferzeugung. Darauf setzt du dann den Auffangbehälter, der zum einen über einen Trichter verfügt, der sich nach unten hin verjüngt, und zum anderen auch einen Ablauf besitzt, an dem wiederum ein Schlauch angeschlossen ist. Letzterer wird durch eine Klammer zusammengequetscht. Setze in den Auffangbehälter den Obst- und Gemüsekorb ein, der mit zahlreichen Löchern versehen ist und sich manchmal auch in Form eines sich verjüngenden Trichters präsentiert. Setze den zusammengebauten Entsafter auf den Herd und gib das Obst und Gemüse, das du verarbeiten willst, in den Korb. Schließe ebendiesen mit dem Deckel, der bei modernen Entsaftern meist aus Glas besteht, damit du den Vorgang problemlos beobachten kannst, ohne dafür den Deckel wieder abnehmen zu müssen, was den Verlust von Dampf und Energie bedeutete.

Bringst du nun das Wasser im unteren Behälter zum Kochen, so steigt der heiße Wasserdampf durch den Trichter nach oben in den Obst- und Gemüsekorb. Die Hitze des Dampfs bringt die Pflanzenzellen zum Platzen – daraufhin fließt der Saft durch die Löcher des Korbs in den Auffangbehälter. Sobald alle Zutaten entsaftet sind, wird die Schlauchklammer gelöst und der Saft läuft aus dem Auffangbehälter heraus. Da während des gesamten Prozesses keine Bewegung erfolgt, bleiben unerwünschte Reste wie Stiele und Kerne praktischerweise im Obst- und Gemüsekorb liegen.

Die immensen Vorteile des Dampfentsafters sind der geringe Arbeitsaufwand, die hohe Saftausbeute, der qualitativ gute Saft und dessen lange Haltbarkeit. Als nachteilig gelten der Verlust vieler Vitamine (durch die Hitze), die Zeitintensität, die diese Methode des Entsaftens mit sich bringt, und die Größe des Geräts (meist nimmt es viel Platz in der Küche weg).

Die Handsaftpresse

Weiter oben haben wir die Handsaftpresse und ihre Vorteile bereits angesprochen. Sie kommt gänzlich ohne Strom aus, ist preisgünstig und eignet sich zum Entsaften von Gräsern besser als elektronische Modelle. Allerdings erfordert sie Kraft und Anstrengung des Anwenders. Abgesehen davon, dass sie sich neben Gräsern in der Regel nur für Zitrusfrüchte wie Zitronen, Limetten, Orangen oder Mandarinen eignet. Andere Obst- und die meisten Gemüsesorten kannst du mit ihr nicht entsaften.

Tipp: Inzwischen gibt es neben den Handsaftpressen, bei denen du die Früchte so lange am Gerät reibst, bis du nicht mehr kannst, auch professionellere Ausführungen mit Hebelarm-Pressmechanik, die einerseits bessere Ergebnisse liefern und andererseits weniger Mühe deinerseits erfordern. Allerdings kosten diese Produkte ähnlich viel wie günstige Elektroentsafter.

Zusammenfassung mit Kaufempfehlung:

– Zentrifugenentsafter arbeiten schnell und entsaften vor allem hartes Obst und Gemüse. Sie empfehlen sich für Einsteiger in die Welt des Entsaftens und Personen, die das Gerät nur gelegentlich nutzen wollen und sich mit qualitativ mittelmäßigen Säften zufrieden geben.

– Dampfentsafter gelten als Klassiker unter den Entsaftern. Sie sind einfach in der Anwendung und liefern qualitativ bessere Ergebnisse als Zentrifugenentsafter. Durch die Hitzeentwicklung gehen allerdings auch mit diesen Geräten wertvolle Vitamine verloren.

– Slow Juicer bieten die beste Saftqualität, kosten aber auch am meisten. Wer auf die Inhaltsstoffe der Getränke den größten Wert legt, sollte jedoch zwingend zu einem solchen Modell greifen.

– Handsaftpressen sind in sehr simplen, aber auch weiterentwickelten Ausführungen mit Hebelarm-Pressmechanik erhältlich. Sie eignen sich für Menschen, die sich nicht scheuen, selbst Hand anzulegen, und möglichst wenig Geld ausgeben wollen.

Nach allem, was wir bis hierhin herausgearbeitet haben, steht also fest: Die besten Säfte schenkt dir definitiv ein Slow Juicer. Daran anknüpfend möchten wir dir im Folgenden einen bekannten Hersteller dieser Entsaftergattung etwas ausführlicher porträtieren: Hurom aus Korea.

Hurom – der internationale Taktgeber fürs langsame Entsaften

(http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Daps&field-keywords=hurom)

Man schrieb das Jahr 1974, als im fernen Korea eine Firma das Licht der Welt erblickte, die den Entsaftermarkt entscheidend prägen sollte: Hurom legte das Augenmerk von Beginn an auf die Fertigung von Produkten, die den Menschen helfen, ihre Gesundheit langfristig zu erhalten, um dem Leben und all seinen Anforderungen fit und vital begegnen zu können. Eine schädliche Ernährungsweise sollte mit den Entsaftern des Unternehmens ein für alle Mal ein Ende haben. Mit dieser Philosophie – und vor allem durch deren praktische Umsetzung – zählt Hurom heute zu den international führenden Slow Juicer Herstellern.

Die erste Saftpresse entwickelte die Firma bereits 1993 – ein verbessertes Folgemodell eroberte ab 1995 die Herzen gesundheitsbewusster Entsafterfreunde. Mit dem 1998 veröffentlichten elektronischen Oscar 502 Slow Juicer setzte Hurom völlig neue Maßstäbe im Entsaftersegment. Immer innovativere und schonendere Techniken beim Entsaftungsvorgang förderten zunehmend höher angereicherte und damit nahrhaftere Säfte zutage. Im Jahr 2005 erforschte das Unternehmen das System des langsamen Quetschens der zu entsaftenden Obst- und Gemüsezutaten und brachte damit einhergehend eine weitere Neuentwicklung hervor: die Saftpresse DH-1000. Experten und Kunden entdeckten die langsam drehenden beziehungsweise quetschenden Saftpressen für sich – Hurom wurde mehrfach ausgezeichnet und meldete im Laufe der Firmengeschichte diverse Patente an.

Die wesentlichsten Eigenschaften moderner Hurom Entsafter im Überblick:

– Der Saft wird durch langsames Quetschen gewonnen.

– Durch den schonenden Vorgang (die patentierte “Slow Squeezing Technology”) mit der niedrigen Umdrehungszahl sind die fertigen Säfte sehr reich an Enzymen, Vitaminen und Mineralien. Die behutsame Presstechnik verhindert nämlich die Entstehung von Reibungswärme und reduziert die Nährstoffverluste dadurch auf ein absolutes Minimum.

– Die Slow Juicer von Hurom beeindrucken durch die selbsteinziehenden Wellen, die jegliches Nachstopfen überflüssig machen – durch die Rotation gleiten die Zutaten einfach der vertikalen Schnecke entlang nach unten. Während dieses Vorgangs wird der Saft durch das Sieb gepresst und sammelt sich daraufhin im Trommelbehälter. Der Trester hingegen wandert über die entsprechende Öffnung nach draußen.

– Apropos Trester: An dessen enormer Trockenheit erkennst du die extrem hohe Saftausbeute, die Hurom Produkte mit sich bringen.

Slow Juicer aus dem Hause Hurom sind gleichbedeutend mit einzigartigen, patentierten Entwicklungen. Wie du siehst, lohnt es sich also, die Produkte der Marke etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Nun wollen wir uns noch mit einer Frage beschäftigen, die viele Menschen, die sich für den Kauf eines Entsafters interessieren, bewegt: “Brauche ich für meine Zwecke wirklich einen Entsafter oder sollte ich mir stattdessen lieber einen Mixer zulegen?” Wir haben die Antwort(en)!

Entsafter oder Mixer – das ist hier die Frage

Entsafter und Mixer: So ähnlich die beiden Küchengeräte auf den ersten Blick auch erscheinen mögen – tatsächlich handelt es sich um ganz unterschiedliche Produkte, die verschiedene Ergebnisse liefern.

Mit einem Entsafter presst man – wie du inzwischen weißt – Saft, wobei ebendieser Saft zum größten Teil vom Trester (also den Faserstoffen und dem Fruchtfleisch) getrennt wird. Demgegenüber verarbeitest du Obst und Gemüse mit einem Mixer zu mehr oder weniger dickflüssigen Smoothies. Die Zutaten werden zerkleinert, und zwar so stark, dass sie am Ende im Idealfall optisch nicht mehr erkennbar sind. Für solche Smoothies, die also – und das ist ein wichtiges Differenzierungsmerkmal – die kompletten Obstbestandteile von der Schale über das Fruchtfleisch bis hin zu den Kernen (kurzum alle Faserstoffe) enthalten, verwendest du ergänzend auch Wasser, Joghurt, Milch beziehungsweise Reis-, Hafer- oder Sojadrink, um die gewünschte Konsistenz zu erwirken. Letztendlich kreierst du mit dem Entsafter also einen dünnflüssigen Saft und mit dem Mixer einen dickflüssigen Smoothie, der als Mahlzeitersatz dienen kann.

Wieso kann ein Smoothie als Mahlzeitersatz dienen, ein Saft aber nicht? Einfach formuliert: Beim Entsaften kommen die in den faserigen Bestandteilen enthaltenen Ballaststoffe, die “satt” machen, nicht mit in den Drink, beim Mixen hingegen schon. Zudem wird der Smoothie – wie oben angesprochen – häufig um Eiweiß ergänzt, wie man es beispielsweise in Milch und Joghurt findet.

Und was ist nun besser? Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. So wie man auch nicht sagen kann, ob Fußball- oder Tennisspielen gesünder ist, da man schließlich gemeinhin von jeglicher Art von Bewegung profitiert. Ähnlich verhält es sich mit gepressten Säften und gemixten Smoothies. Obst und Gemüse bleiben ja stets vorteilhaft, egal ob man sie nun pur, entsaftet oder gemixt verzehrt. Am besten kombinierst du alle drei Varianten und legst dir neben einem Entsafter auch noch einen funktionstüchtigen Mixer zu!